Containersendungen zu unseren Partnerdekanaten Makambako und Ilembula

Die Münchener Kirchengemeinden der Dekanate München Ost und Süd-Osten führen jährlich ein oder zwei Mal Containersendungen bzw. –Aktionn zu ihren Partnergemeinden in den Dekanaten Makambako und Ilembula durch.
Die Gemeinden sammeln also gut erhaltene und funktionsfähige Gebrauchsgegenstände wie, Schreib- und Nähmaschinen, Fahrrädern, Rollstühlen, PCs, Schulbücher, Schulranzen, Handwerkzeuge sowie –Maschinen und sehr gute (meist schrankfertig aufbereitet) Kleidung, Decken und Schuhen.
Meist sind noch Ersatzteile für Solarlampen sowie für Solarhomesysteme (Solaranlagen für die Beleuchtung einzelner Häuser) und für unsere Partner wertvolle Einzelstücke, wie zum Beispiel eine „gusseiserne“ Schreinertischkreissäge, eine Zeichenmaschine, ein Anästhesiegerät und ein gynäkologischer Untersuchungsstuhl sowie eine kleiner Kirchenglocke, dabei.


Zu einem schon lange im voraus vereinbarten Termin, dem Containerpacktag, werden alle diese Hilfsgüter von den Gemeinden an die Containerstandplätze angeliefert und innerhalb eines Nachmittages in die Container verladen.
Ehrenamtliche aus den Gemeinden beladen die Container und die erstellen sämtliche Versanddokumente, dadurch können die Versandkosten auf die reinen Transportgebühren der Speditionen, die Hafengebühren in Dar es Salaam sowie die Containerleihgebühren beschränkt werden.

Alle diese Kosten sind, bis auf die Hafengebühren und Containerleihgebühren Festkosten. Da diese Gebühren von der Abfertigungszeit der tansanischen bzw. internationalen Zollbehörde (Cotecna) abhängen. Ein Teil dieser Abfertigungszeit bezieht sich auch auf die Erstellung der Zollausnahmegenehmigung, die wiederum von der Diözese in Njombe zu beantragen ist. Durch umfangreiche Gespräche hat der Partnerschaftsausschuss der Münchner Gemeinde versucht, einen Weg zu finden, um die Bearbeitungszeit der Diözese zu verringern.
Ob uns dies gelungen ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Nach der Zollöffnung im Hafen werden die Container wieder verplombt und erst wieder am Bestimmungsort in Makambako geöffnet und entladen.
Da alle Packstücke genau beschriftet sind, gibt es auch keine Probleme beim Verteilen der Hilfsgüter an die einzelnen Gemeinden.